NEIN zum Lernschwimmbecken Sproochbrugg

Viel zu teuer

2 bis 3 Millionen nur die Sanierung. Betriebskosten und Unterhalt kommen zusätzlich. Ein Fass ohne Boden. Kosten von mindestens drei bis vier Steuerprozenten pro Jahr.

Maurers Warnung vom 4.11.20

«Wir stehen in der schwierigsten finanziellen Situation seit 50 Jahren. Da reicht es nicht, eine Kerze anzuzünden und zu beten. Es braucht harte Massnahmen. Die ganz guten Zeiten werden jetzt für eine Weile vorbei sein.»

Bundesrat Ueli Maurer rechnet damit, dass wir die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Krise bis 15 Jahre lang spüren werden. So lange brauche es, um die neu angehäuften Schulden abzubauen. 

Wer jetzt Hallenbäder baut oder unnötigerweise saniert, die nicht einmal benutzt werden, handelt gegenüber den nachfolgenden Generationen verantwortungslos. 

Energieschleuder

Ökologisch absoluter Wahnsinn und in keiner Art und Weise verantwortbar.

Auslastung von 10%

Die Gemeinde Niederhelfenschwil lastet das Bad zu maximal 10% aus. Mit der Fremdauslastung, die nicht kostendeckend ist, kommt das Bad auf eine Auslastung von allerhöchstens zirka 30%. Dass dies absolut sinnlos ist, ist offensichtlich.

Alternative

Mit dem Sportpark Bergholz steht eine professionelle Einrichtung zur Verfügung, die professionell geführt und beaufsichtigt wird. Die Technik ist top.

Wir sind nicht alleine

Andere Gemeinden nutzen die Freibäder im Sommer.  Das können wir auch, völlig problemlos. Vor allem wenn wir uns vor Augen führen, dass die meisten Kinder bereits schwimmen können, bis sie in den Schwimmunterricht kommen. 

Streitpotenzial

Zuzwil hat von Anfang an gesagt, dass sie das Lernschwimmbecken nicht nutzen und auch nicht mit finanzieren. Das Lernschwimmbecken wird zum Spaltpilz zwischen Zuzwil und Niederhelfenschwil. Bei jeder Sanierung z.B. einer Fassade, Elektroinstallationen, Sanitärinstallationen, Fenstern, Dächern, Böden oder Decken, bei der Arbeitsplanung der Hauswarte und der Verwaltung, bei der Kostentragung von Versicherungsprämien, usw. usw. usw. Die Reihe wird endlos. Es wäre wirklich im Sinne einer Einheitsgemeinde, auf dieses völlig abwegige Vorhaben zu verzichten und gemeinsam eine Schule zu betreiben.

Nicht Aufgabe der Oberstufe

Es ist nicht die Aufgabe einer Oberstufenschule, ein Lernschwimmbecken für die politische Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Die Schule sollte sich auf die Aufgabe der Schule konzentrieren. Das ist der gesetzliche Auftrag.

Von Visionären und Mäzenen

Die Befürworter verweisen immer wieder auf das visionäre Bauen vor über 50 Jahren. Vor mehr als 50 Jahren! Das war eine andere Zeit. Mit dem Bau der ersten Atomkraftwerke spielte Energie überhaupt keine Rolle. Ökologie war als Schlagwort unbekannt. Es war die Zeit der Hochkonjunktur. Die Wirtschaft wuchs in der Zeit von 1960 bis 1970 um ca. 7% bis 11% pro Jahr! 2019 waren wir bei 1%. Es sieht danach aus, dass wir in 2020 und Folgejahren in eine Rezession tauchen. Covid schafft Arbeitslosigkeit, tiefere Steuereinnahmen bei gleichzeitig höheren Kosten für Sozialtransfers, Gesundheitswesen, wirtschaftliche Stützungsmassnahmen usw. In dieser Phase eine unnötige Ausgabe von 2 - 3 Mio. zu verhindern, das ist wirklich visionär.